RECHTSCHARAKTER DES POLNISCHEN VERBOTS VON GEMEINSCHAFTLICHEN TESTAMENTEN AUS DER SICHT DES INTERNATIONALEN PRIVATRECHTS

Tomasz Jasiakiewicz

DOI: http://dx.doi.org/10.12775/CLR.2016.007

Abstract


Das Verbot gemeinschaftlicher Testamente ist ein weltweit verbreitetes Rechtsinstitut. Die positive Regelung des Instituts des gemeinschaftlichen Testaments ist dagegen eine Seltenheit. In diesem Zusammenhang kommt der Frage der Qualifikation eines fremden Verbots gemeinschaftlicher Testamente, d.h. seiner Zuordnung entweder dem hypothetischen Erbstatut oder dem Formstatut eine besondere Bedeutung zu. In dem vorliegenden Beitrag wird die Ansicht präsentiert, dass die Qualifikation nach legis fori erfolgen soll. Der Rechtscharakter eines fremden Verbots gemeinschaftlicher Testamente hängt also vom Rechtscharakter des polnischen Verbots gemeinschaftlicher Testamente ab, der zu einem Bezugspunkt bei der Qualifikation wird. Darum ist es so wichtig, den Rechtscharakters des polnischen Verbots gemeinschaftlicher Testamente zu bestimmen. Darüber hinaus kann diese Beurteilung für Gerichte anderer Länder von großer Wichtigkeit sein, die bei der Qualifikation des polnischen Verbots gemeinschaftlicher Testamente den Standpunkt der polnischen Rechtslehre und Rechtsprechung in Betracht ziehen werden.

Keywords


Erbrecht; Internationales Privatrecht; Verfügung von Todes wegen; Verbot des gemeinschaftlichen Testaments; Rechtscharakter des polnischen Verbots des gemeinschaftlichen Testaments

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